Das gelesene Buch. Lesen und Geschmackspräferenzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Studie entstand im Rahmen des SNF Ambizione-Projekts „Belesenheit. Geschmack und soziale Grenzen“ (Projektnummer 223308). Grundlage ist eine Online-Befragung von 6.427 volljährigen Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Mai/Juni 2026) zum Bücherlesen im Alltag, repräsentativ in den Merkmalen Geschlecht, Alter, Region und Bildung. Die Klage vom Niedergang des Lesens hat sich nicht bestätigt, sie ließ sich aber auch nicht ganz entkräften. Nicht die Menge des Gelesenen trennt die Gesellschaft, sondern die Frage, ob überhaupt gelesen wird. Diese Trennlinie verläuft vor allem entlang von Bildung, Geschlecht und der Lesesozialisation. Zugleich bleibt die kulturelle Geltung des Buches bemerkenswert stabil, selbst bei jenen, die kaum lesen. Länder im Vergleich: Deutschland ist stärker polarisiert (mehr Nicht- wie mehr Intensive Leser:innen), die Schweiz zeigt sich kosmopolitischer, Österreich vermittelt zwischen beiden Polen.
Fach, Sachgebiet
Schlagwörter
Deutschland, Österreich, Schweiz, Bildung, Bildungsforschung, Buch, Leseforschung, Lesen, Leseverhalten, Studie, Bücher,
| Bildungsbereich | Hochschule; Forschung / Wissenschaft |
|---|---|
| Ressourcenkategorie | Artikel/Aufsatz/Bericht/Thesenpapier |
| Angaben zum Autor der Ressource / Kontaktmöglichkeit | soziologie@unibas.ch |
| Erstellt am | 08.09.2026 |
| Sprache | Deutsch |
| Rechte | Keine Angabe, es gilt die gesetzliche Regelung |
| Zugang | ohne Anmeldung frei zugänglich |
| Kostenpflichtig | nein |
| Gehört zu URL |
https://soziologie.philhist.unibas.ch/ |
| Adresse der Bezugsquelle | Universität Basel, Fachbereich Soziologie Departement Gesellschaftswissenschaften, Petersgraben 27, CH-4051 Basel |
| Zuletzt geändert am | 09.09.2026 |