„Neutralität“ der Schule in einem demokratischen Rechtsstaat: Chancen und Grenzen - Handreichung vom Landesamt für Schule und Bildung Sachsen
Politische Kontroversen und gesellschaftliche Diskussionen machen auch vor den Schulen nicht Halt. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, die unterschiedliche politische, weltanschauliche oder religiöse Positionen vertreten, ist deshalb als Angebot zur Förderung der Urteilsbildung und Mündigkeit ein Element politischer Bildung, das Schülerinnen und Schüler auf das Leben als aktive Bürgerinnen und Bürger eines demokratischen Rechtsstaates vorbereiten soll. Immer wieder sind Schulleitungen und Lehrkräfte jedoch verunsichert, welchen Einfluss das staatliche Neutralitätsgebot auf die Einbindung Externer im Unterricht hat und wie politisch kontroverse Positionen im Rahmen der Lehrplanvermittlung darzustellen sind. Die vorliegende Handreichung soll deshalb wesentliche rechtliche Grundlagen sowie Leitfragen bereitstellen, um zu sensibilisieren und in der Bewältigung von Unsicherheiten zu unterstützen. Hierbei wird die Rechtslage für öffentliche Schulen dargelegt – der Geltungsbereich für freie Schulen kann variieren.
Fach, Sachgebiet
Schlagwörter
Sachsen, Beutelsbacher Konsens, Demokratie, Handreichung, Neutralität (Pol), Politische Bildung, Lehrkraft,
| Bildungsbereich | Grundschule; Sekundarstufe I; Sekundarstufe II |
|---|---|
| Angaben zum Autor der Ressource / Kontaktmöglichkeit | Landesamt für Schule und Bildung Sachsen |
| Sprache | Deutsch |
| Rechte | Keine Angabe, es gilt die gesetzliche Regelung |
| Zugang | ohne Anmeldung frei zugänglich |
| Kostenpflichtig | nein |
| Gehört zu URL |
https://www.politische.bildung.sachsen.de |
| Zuletzt geändert am | 28.07.2026 |